Auf die Augen und auf die Ohren. Kurze und knackige Infos innerhalb zweier Berichte...
Interview
Auf die Ohren!




Radio Fritz interviewt Branko und Jey
  grab it!  
   
 

 

 

 

1.) Auszüge aus einem Bericht aus der Rocktimes aus dem Jahre 2005
2.) Radio Fritz aus dem Jahre 2003

Willst Du mehr, schau gern noch mal in die Presseseite rein. Uns wär´s ein Fest!!

Interview mit dem Chefarzt Jey Petersen

Rock-Times (Region Bonn/Köln/Koblenz) 2/2005
DTÄ
Die Hamburger Recken um Chefarzt Jey Petersen (bs/vc) haben sich dem Thema Tote Hosen und Ärzte verschrieben. Sie gründeten 1998 die Coverband Die Toten Ärzte. Inzwischen gelten sie als beste deutsche Coverband. Sie spielen alle Hits der Ärzte und Hosen und bieten dazu noch eine Pyroshow mit Feuerspucken und Ähnlichem. Am 27.05. machen sie in Bonn Station, im Brückenforum wird die Größte Ärzte/Hosen Covershow abgezogen, in über zwei Stunden werden sie das Publikum begeistern (das Vorprogramm bestreiten ALLE IM SCHRANK und SOMBRERO SKULLS). Wer sich hinter den Toten Ärzten verbirgt, erzählt Euch nun Chefarzt Jey.

Ich habe mit 20 bei einer Promofirma in Hamburg angefangen und kam dadurch mit einigen bekannten Bands/Künstlern in Kontakt. Ich spielte Bass in kleineren Bands in Hamburg. Mein erstes „großes“ Engagement erfolgte als Bassist bei Westernhagen bei der Sexy-Tour. Der ursprünglich geplante Basser hatte sich kurzfristig verletzt und ich bin als Ersatzmann für einige Shows dazugekommen. Ich wirkte dann in der Hardrockband RAX mit, die aber leider außer ein paar amerikanischen Filmmusiken und den Gewinn einiger Contests nichts zustande brachte. Es folgten Engagements bei einigen Coveracts, wie z.B. Love Gun, die als beste europäische Kiss Coverband gevotet war. Danach gründeten wir die Toten Ärzte mit Musikern, die ich aus der Hamburger Musikszene kannte.

Wie kommt man gerade auf dieses Thema?
Es gab früher schon dass eine oder andere Festival, wo beide Acts gemeinsam auftraten. Später erst bekamen sie sich in die Wolle. Da beide Bands ein ähnliches Publikum ziehen, dachten wir, es wäre nett, eine Coverband zu gründen, in der wir die Songs beider unserer Favorites zum Besten bringen können. Entstanden ist die Sache eigentlich aus einer Schwipslaune als ich mit Branco im Hamburger City Rock Cafe´ abhing und wir als Gag Ärzte- und Hosen-Songs sangen. Das hörte sich gar nicht so schlecht an. Außerdem kann man damit Frauen unheimlich beeindrucken (lacht).

Wie schwer ist es geeignete Musiker für solch eine Gruppe zu finden?
Nicht sehr schwer. Die Musiker die mitwirken, kenne ich schon sehr lange. Branko hat früher in Musicals gesungen, Nagel (Anm. ehemaliger Gitarrist) kam eh aus dem Dunstkreis der Ärzte, er hat mit ihnen im Studio gearbeitet. Stoff ist eher unbekannt, aber ein echtes Bühnentier.

Wer rockt das Bonner Konzert?
Also ich (Anm. Chefarzt und bs/voc), ich sorge auch für die Feuershow. Wir bieten auch eine Pyroshow, die geht natürlich in die Richtung bunt, lustig und schrill. Branco macht den Campahrin und am Schlagzeug sitzt Benno, die Gitarre bedient Stoff.

Hat man Probleme den Sound beider Bands zu erreichen?
Nein, wenn man gute Musiker dabei hat. Meine Jungs machen seit Jahren Musik, sie verfügen über das spielerische Können, um diesen Sound zu spielen Es ist uns unbedingt wichtig, dass wir die Stücke möglichst originalgetreu darbieten und natürlich nur die Urversionen. Wir kommen alle aus dem Punk/Rock Bereich und haben schon immer einen ähnlichen Sound gespielt, von daher gab es keine Probleme. – Außer natürlich die beim Entscheid über die Stückeauswahl...man oh man watt `ne Masse an Songs zu Debatte standen...

Beide Acts haben sehr viele CD`s veröffentlicht, wie wählt man da eine passende Set List aus?
Wir sind letztendlich danach gegangen, was die Fans am liebsten hören wollten, welche Stücke Hits waren und sich gut verkauft haben. Wir spielen sozusagen die „Greatest Hits“ Alben beider Gruppen. Bei Konzerten ziehen wir mit dem Publikum und diesen Stücken eine gigantische Party ab, anders lief es noch nirgends ab (lächelt in sich rein). Wir könnten theoretisch ein 8 Stunden Programm abreißen, das erlaubt uns schnell auf Songwünsche aus dem Publikum einzugehen, auch wenn sie nicht auf der Setliste stehen. Alle Gassenhauer beherrschen wir freilich nicht, schade eigentlich. Wir spielen neben den alten Hits natürlich auch aktuelle Nummern wie „Unrockbar“ oder „Friss oder stirb“

Ist die Band für Dich ein Hobby?
Ja, ich habe noch einen Bürgerlichen Beruf, den aber auch im Freiflug, (Anm. hat sich inzwischen geändert – DTÄ all alone) zusammen mit meiner Partnerin. Die toten Ärzte laufen aber inzwischen so gut, das wir eine eigene Produktion starten (Anm. einige Snipples sind auf dieser Seite bereits einhörbar) und eine CD aufnehmen werden. Das hatten wir bereits in unserer Anfangszeit angefangen. Aber die Songs waren nicht ausgereift und ich bin halt Perfektionist, da muss halt alles stimmen. Wir haben es nicht eilig – kein Zeitdruck ist der Motor für Kreativität – und nach diesem Motto arbeiten wir auch. – Möglicherweise wird Bela von den Ärzten mitwirken –jedenfalls wird es ein paar Überraschungsgäste geben.

Letzte Worte:
Die Toten Ärzte sind ein 100% Liveprojekt, es wird eine Riesentüte Spaß aufgemacht. Es gibt keine Konventionen und jedem Zuschauer soll ein tolles Erlebnis geboten werden mit geilen Songs und einer explosiven Show.

J.B. (Rock-Times)

 




























 

 

 

 
 
Impressum         Mail an den Chefarzt